Theater

Vom Hobby zum Beruf: Ich arbeite (nicht unter dem Künstlernamen Matti Art, sondern als Matthias Erhardt) seit 1994 als ausgebildeter Theaterpädagoge, unterrichte das Fach Darstellen & Gestalten an einer Kölner Gesamtschule, gebe Workshops, schreibe und inszeniere Theaterstücke.


Stationen

1990              

tdj - theater der jugend Paderborn. Inszenierung: Klassenfeind von Nigel Williams / Auszeichnung beim Theaterfest der deutschsprachigen Gemeinschaft St Vith Belgien für herausragende Ensemblearbeit. Bild links


1993- 1994    

Ausbildung beim TPZ Köln zum Theaterpädagogen. Abschluss- Präsentation: "Überall, nur nicht hier - u.a. aus dem Leben des Peer Gynt (Henrik Ibsen)" Bild oben rechts / Bild unten: der Ausbildungskurs TP 20

TP20
TP20

1996              

1. Staatsexamen an der Pädagogischen Fakultät der Universität zu Köln / Hausarbeit: Theaterarbeit als lernende Annäherung an die Biographie. Ganzheitliche Lernprozesse in der Sek 1.    

 4 wöchiges Praktikum am old exchange theatre in London


1996- 1998              

Regie- Fortbildung an der studiobühne Köln: act1 + act 2, erstes selbst geschriebenes Stück:

SUB (KULTUR), Einakter über offene und versteckte Sehnsüchte /  Premiere: Okt 1998


2001:               

Theater Tohuwabohu - das Durch- und Miteinander Theater 

Kooperation mit dem Theaterpädagogen Stephan Isermann & der NGO Germanwatch für das Jahr der Lebenswissenschaften des Bundesforschungsministeriums in Köln & Leipzig

Wissenschafts Show für Kinder: Ein Virus geht um die Welt
Wissenschafts Show für Kinder: Ein Virus geht um die Welt

2002:                Praktikum an der Kölner Oper - Inszenierung Don Giovanni  (Mozart)

2002:                Absolvent der Köln Comedy- Schule für Autoren / RTL & Endemol & Brainpool TV

 2003:               Lyrik - Texter, ausgezeichnet vom Verein für Deutsche Sprache der Brentano    

                          Gesellschaft Frankfurt /    Chris Matt Produktion: First Contact

2004:                Moderator der Schüler - Bildungslounge auf der YOU  Messe in Essen

2004:                Regisseur des NÖ - Theaters: Produktion "Arabische Nacht" & "Unschuld"

2006                 Spieleaktion "Kinder & Technik" für die Kölner Spielewerkstatt e.V.

2012                 Montessori Zertifikat für Pädagogik

                          Zertifikatsarbeit: Entwicklung von Unterrichtsmaterial für die Montessori               

                          Schulen im Fach Theater unter der Berücksichtigung der Aspekte: „Das Zeitalter des

                          Kindes“ und „Der Kampf zwischen Kind und Erwachsenem“.


TV                   Werbegesicht fürs Bundesumweltministerium

                         Werbegesicht für Vollkornnudeln

                         SK Kölsch / Hallo Heino - Tänzer

                         TV Kaiser  - Knastbruder

                         WDR Westzeit: Engel

                         WDR Film " Kahlschlag" - Skinhead

                         WDR: Kehrengarde - Doku über den Köner Karneval

                         Strafgericht: Zickenalarm - Hauptrolle als Angeklagter Christian Manthe

                        RTL Film: Das böse Mädchen - Darsteller als Arzt

                        WDR: hauptsache gesund - Schönheitsoperationen - ein Selbstportrait


Stücke

Tortenbabys              Premiere: Sep 1999 / April 2001

Das Soap - Musical vereint die ewig große "blinde" Liebe, wahnsinniges Leid und noch stärkere Leidenschaft. Ein Stück über die komische Alltagsrealität einer WG- Boyband, namens Four on the Floor. Die Uraufführung erfolgte im Rahmen des Rainbow- Festivals 1999 in Köln. Die Wieder-aufnahme fand im April 2001 im Atleier Theater, ebenfalls in Köln, statt.


Schreibschule d`Amour                         Premiere: 2000

Poetisches Schauspiel für Verliebte, Geliebte und Entliebte  - Thomas von Ostens herzergreifende

Inszenierung über das poetische Schreiben und die Liebe ist ein Meisterstück! Die Schreibschule d`Amour ist die bewegte Geschichte des kleinen, verklemmten Gastdozenten Hanno Hannova

(Matthias Erhardt) , der nur mit Hilfe der atemberaubenden und furiosen Ilona Iserlohn (Stephan isermann) den Weg zur wahren Liebe findet.

Mit einmaligen Impressionen einer begeisternden Musik und faszinierenden Szenen lässt die Schreibschule d`AMOUR alle Menschen an dem berauschenden Gefühl der Liebe und Freundschaft teil haben. Es ist mehr als ein poetisches Schauspiel - es ist eine Erfahrung, die man so schnell nicht mehr vergisst. Musikalische Klavierbegleitung: Norman Eric Kunz


45 - die wa(h)re Schulstunde      Premiere: April 2002

Die Dunkelheit der ganzen Welt vermag nicht das Licht einer einzigen Kerze zu löschen - ein Stück zur Förderung der Kommunikation von Schülern und Lehrern im Schulalltag. Behandelt werden die Fragen: Welche Formen der Kommunikation gibt es? Gibt es eine funktionierende Kommunikation in einer Zweckgemeinschaft? Wie soll Kommunikation gelingen, wenn Schüler und Lehrer nicht wissen, was die Bestandteile der Kommunikation sind?

 

Das Stück "45" zeigt eine auf sich allein gestellte Lehramtsanwärterin, die mit der Situation eine Klasse zu unterrichten, überfordert ist und in ihrer Not auf ein bewährtes Muster ihrer selbst erlebten Schulzeit zurückgreift, um einen Zugang zu ihrer Klasse zu finden. 

 

Der Auslöser für die Entwicklung des Theaterstücks  "45" ist die Kritik Klipperts (Lehrerzentrierung / diffuse Methoden- Schulung ) an der Lehrer- Ausbildung.  Das Theaterstück  orientiert sich an Klipperts Aufforderung zu mehr Projektarbeit an Schulen und fordert die Auflösung des 45- Minuten Taktes sowie das Schaffen von kleineren Lerngruppen als Voraussetzung für ein Lernen, das Gelingen kann.

 

In einer 45 minütigen Echtzeit - Unterrichtsstunde werden 3 Perspektiven miteinander verbunden.

Auf der ersten Ebene wird der stressige Schulalltag einer erfahrenen Lehrerin dargestellt. Sie plant  "desillusioniert" ihren Absprung aus dem Beruf. Auf der zweiten Ebene richtet sich der Blick auf eine überforderte Referendarin, die es allen recht machen will und sich auf der Suche nach der Findung ihrer Lehrer- Persönlichkeit verliert. Die dritte Ebene wendet sich den SchülerInnen und ihren "Alltags- Geschichten " zu. Zunächst simpel erscheinende Konflikte, entwicklen sich zu ernsten Krisen, die auf dem "Schlachtfeld" des Klassenzimmers verdeckt  und offen ausgetragen

werden.


Kritik

Theater-Aufführung an Elisabeth-Selbert-Realschule "Die wa(h)re Schulstunde" von Matthias Erhardt hatte der Theater-Arbeitsgemeinschaft der Elisabeth-Selbert-Realschule Büttgen offenbar sehr viel Spaß gemacht - diesen Eindruck hatten jedenfalls die Besucher der Premiere.

 

Der Theaterpädagoge und ehemalige Referendar der Büttgener Realschule hatte dabei gar nicht vorrangig etwas Komödiantisches im Auge gehabt, er wollte vielmehr auf Missstände aufmerksam machen. Er möchte nicht nur die Lacher auf seiner Seite haben, sondern auch Nachdenklichkeit erzeugen. Frau Klein, die Referendarin (Katharina Tillmann), scheitert denn auch kläglich. Matthias Ehrhardt (32) hat es geschickt verstanden, drei Ebenen miteinander zu verbinden: Da ist zum einen der stressige Alltag einer routinierten Lehrerin (Nathalie Faassen), die sich reif für die Insel, genauer gesagt für Ibiza fühlt.

 

Auf der zweiten Ebene werden die Probleme einer von Idealismus geprägten, aber total überforderten Referendarin beleuchtet. Ebene Nummer 3 handelt von Geschichten aus dem Schulalltag, die erahnen lassen, dass Lehrer und Lehrerinnen Nerven wie Stahlseile brauchen. Im Mittelpunkt steht jeweils die Kommunikationen zwischen den Beteiligten. Nun ist der in Köln lebende Matthias Erhardt ein mindestens so ambitionierter Theaterpädagoge wie Lehrer - die Begeisterung wirkte offenbar ansteckend. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, zwischen 13 und 16 Jahre alt, wirkten ausnahmslos selbstbewusst in ihren so unterschiedlichen Rollen.

 

Katharina Tillmann überzeugte als Referendarin Frau Klein mit einer schon fast liebenswerten Naivität: Pädagogik aus dem Lehrbuch, gut gemeint, aber extrem praxisfremd, damit war sie zum Scheitern verurteilt. Probleme und daraus resultierende Dialoge, wie der Schulalltag sie tagtäglich bereit hält - Matthias Erhardt hatte sie auf den Punkt gebracht. Zu den herausragenden Akteuren gehörte der kräftige und forsche Thomas (Christoph Gaspers), der zunächst in Schützenuniform auftrat. Aber von wegen "Glaube, Sitte, Heimat": Der Jungschütze und Obermacho tanzte offenbar nicht nur mit der schönen Eva (Verena Ahlert), es kam zu unschönen Eifersuchtsszenen.

 

In die Rolle des durchaus liebenswerten Außenseiters schlüpfte Gastschüler Adam aus Kalifornien (Roland Meinhold) mit amerikanischem Slang. Nein, an temperamentvollen Szenen mangelte es nicht - sie strapazierten mitunter die Lachmuskeln und lenkten ein wenig vom Scheitern der treuherzigen Referendarin ab, die ihre Persönlichkeit zu opfern schien, weil sie es allen recht machen wollte. Zum Schluss sollte für sie nicht mehr als die Note 4,0 bei der stressigen Lehrprobe herauskommen. Warum eigentlich dieser Stress? Warum wird unter Druck in 45-Minuten-Einheiten unterrichtet? Viele Fragen, die Matthias Ehrhardt angestoßen hatte, stellten sich erst, als das Stück schon zu Ende war.

 

Erhardt hatte seine Referendarzeit übrigens mit der Note 1,9 abgeschlossen - eine Note, die er sich mit "Die wa(h)re Schulstunde" auch locker verdient hat. Barni 15.4. 2002

 


First Contact                                   Premiere: Dez 2002

Das von Matthias Erhardt und Christian König (bekannt aus Walter Bockmayers Kaiserdose / Funzbroichs) geschriebene und als ChrisMatt Productions produzierte Stück ist eine schrille Persiflage auf epische Monumental- TV Dramen des Alten Testaments, Krippenspiele und den Passionsspielen in Oberammergau. Gespielt wird es ganz im Stile und Sinne von Mopnty Python`s: "Das Leben des Brian". Regie führteThomas Grünberg. Die Premiere war am 5.Dezember 2002 im Schulz in Köln. Das Bühnenbild kam aus der Hand von Renee Rydzy. Die Choreographien entwickelte  Nadja Knabe. Für den musikalischen Feinschliff sorgte Christoph Westerkamp und die Kostüme waren von Charmete Knabe. Danke für die wunderbare und lustige Zeit mit euch.

                          ChrisMatt Productions proudly presents:

First Contact

The befleckte X-mas-Show

 

Mit Ilka Tappe als Jungfrau Mary,

Johanna May spielt die schöne Lesbe Maria Magdalena,

 Christian König gibt uns den bösen Gabriel Engel

 und Matthias Erhardt ist der arme Joseph from Nazareth

Kennen wir nicht alle die volle Wunder- Geschichte vor Christi Geburt. Nein, wir kennen sie nicht, denn es gibt eine neue Wahrheit zu verkünden: Die Jungfrau war befleckt! Diese erwiesene Tatsache und noch mehr blutige Sensationen dokumentieren uns ChrisMatt Productions wattig verpackt mit ihrer “FIRST CONTACT – The befleckte Weihnachts Show”. Regisseur Matthias ist verzweifelt! Wie soll er nur ein traditionelles Krippenspiel inszenieren, wenn ihm der Autor „Chrissie Christie“ und das Ensemble einen kräftigen Strich durch das Textbuch ziehen? Die Generalprobe steht unter keinem guten Weihnachtsstern. So weigert sich zum Beispiel Bambi, der Star der Produktion, die durchgeknallten Visionen des Autoren umzusetzen. Wohingegen Joa, die Neue, alle Register ihres Könnens zeigt und damit alle in ihrem Bann zieht. Matthias lässt sich nicht unterkriegen und zaubert einen Kessel Buntes voller Weihnachtswunder.

Das Krippenspiel führt uns nach Downtown, dem spektakulärstem Weihnachtsmarkt, den Colonia je hervorgebracht hat. Absoluter Star von Downtown ist Gabriel Engel, eiskalter und skrupelloser Herrscher über die Moneten und dem naiven Handwerker mit zwei linken Händen Joseph from Nazareth.

 

Das dynamische Duo wird von Jungfrau Mary durcheinander gewirbelt. Sie trägt einen göttlichen Auftrag in ihrem Leib und braucht Joseph, um ihr Ziel zu erreichen: Den Sohn Gottes gebären. Doch dazu muss Joseph mit ihr nach Bethlehem ziehen. Maria Magdalena, die „Professionelle a. D.“ möchte das zu gerne verhindern, denn sie will an Joseph ein eigenes „Wunder“ geschehen lassen.

 

Weitere Sinnes- Highlights sind: Weihnachtslieder bis zum Umfallen, eine traumhafte Doppel- paarungs- Eistanzkür, eine süße weiße Robbe mit echten Kulleraugen zum drauf lieb haben und der neueste Schrei auf jedem Weihnachtsmarkt: gebrannte Eier, gefüllte Eieröhrchen und leckere Marzipansäcke. Da bleibt garantiert kein Laken sauber! Das wird ein Fest!!!


NÖ - Theater                             Regiearbeiten 2004 - 2006

Zwei Hochhäuser, zehn Stockwerke, fünf Menschen. Alle folgen dem Klang des Wassers - durch die Hitze, das Labyrinth einer endlosen Sommernacht. Allein, auch zu zweit. Auf der Suche nach der Quelle werden sie zusammen-gespült: er, sie, ich, es. Immer dahin, wo das Wasser verschwindet, an ver-schiedenen Siedepunkten.

 

Der Hausmeister, die Tagschläferin, ein Beobachter, ein Fremd-Gänger und Fatima; sie alle verstricken sich in einem Lied, das die Steigleitungen durchzieht und über ihre vertrauten vier Wände hinausführt. Furcht und Begehren sind nicht mehr sprachlos. Sie quellen hervor in Bildern wie aus „Tausendundeinenacht“.

 

Das Außergewöhnliche geschieht. Zwischen den Tönen der (un)hörbaren Melodie geraten die Personen in Schwingungen und begegnen dem Anderen, ohne sich zu treffen. Fünf Monologe, fünf Teilansichten schießen im Kopf des Betrachters zu einem Gesamtbild zusammen, wie die Fäden eines Teppich-musters. Die Schatten der Vergangenheit, das Ungeahnte des Augenblicks, Wünsche und Ängste schäumen ineinander zu einem schwindelerregenden Reigen, komisch, traurig, zweifelhaft und sinnlich, werden zu sehnsuchtsvollen Unschärfen des Ich - bis die Bilder der Nacht heller leuchten als der Tag und das Ende an einem seidenen Faden hängt.

 

Eine Stadt am Meer in Europa: Elisio und Fadoul sind illegale schwarze Immigranten. Sie kommen aus der Wüste, deshalb können sie nicht schwimmen. Nun haben sie eine Frau ins Meer gehen sehen und ihr nicht geholfen. Fadoul findet eine Plastiktüte voller Geld und lernt die blinde Stripperin Absolut kennen, die nackt für Männer tanzt, die sie sehen können. Frau Habersatt bittet um Vergebung für Taten, die sie nicht begangen hat. Franz hat eine Aufgabe fürs Leben gefunden, nämlich das Versorgen der Toten in einem Bestattungsunternehmen. Seine Frau Rosa möchte ein Kind von ihm. Rosas Mutter, Frau Zucker, hat Zucker und übergibt die Verantwortung für sich an Franz und Rosa, bei denen sie einzieht. Ella, eine alternde Philosophin, hat ihre Bücher verbrannt und glaubt nur noch an die Unzuverlässigkeit der Welt.


Das junge Mädchen Maria Montessori 2011

Das Interesse an der Montessori- Pädagogik ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Inzwischen gibt es in Köln viele Grund- und Sekundarschulen, die nach den Prinzipien Maria Montessoris unterrichten.Doch kaum ein Schüler weiß, wie der wohl berühmteste Satz Maria Montessoris: „Hilf mir es selbst zu tun!“ wohl entstanden sein könnte. Diese Frage wollen die Mini- Montis der Hauptschule Ferdinandstraße mit einer kindgerechten Eigenproduktion, die der Theaterpädagoge Matthias Erhardt entwickelt hat, beantworten. Premiere ist am 2. Februar 2011 um 10.15 Uhr in der Grundschule Ferdinandstraße. Das Stück ist für Kinder zwischen 7 und 12 Jahren geeignet. Die Aufführungsdauer beträgt ca. 35 Minuten.

Maria mit ihren Eltern beim Abendessen
Maria mit ihren Eltern beim Abendessen

Die Handlungsebene bezieht sich auf den Zeitraum 1880 als Maria Montessori, zu diesem Zeitpunkt 10 Jahre alt, noch mit ihren Eltern in Chiaravalle lebte. Der Text („Material“) versucht sich in das Leben der zehnjährigen Maria Montessori auf bewusst gewählt fantasievolle Art einzufühlen, erhebt keinen Anspruch auf historische Richtigkeit, sondern will bestimmte Gesichtspunkte (wie z.B.: In welchen Verhältnissen wächst das junge Mädchen Maria in Chiaravalle auf? Womit beschäftigt sich Maria zu diesem Zeitpunkt? Wie ist ihr Verhältnis zu ihren Eltern?) für Kinder theatralisch behandeln. Zwei Konflikt - Schwerpunkte werden innerhalb des Material behandelt und mit den Schülern erarbeitet: „Das Zeitalter des Kindes“ und „Der Kampf zwischen Kind und Erwachsenen.“

 

Maria Montessori äußert sich zu diesen Themenbereichen ausführlich in ihrem Buch: „Kinder sind anders“ (9. Aufl. Stuttgart 1994) wie folgt: „Der Erwachsene ist in seinem Verhältnis zum Kind egozentrisch, nicht egoistisch, aber egozentrisch. Alles, was die Seele des Kindes angeht, beurteilt er nach seinen eigenen Maßstäben und dies muss zu einem immer größeren Unverständnis führen.“ (aus: Das Zeitalter des Kindes, Erster Teil, S.33 ff) „Der Erwachsene und das Kind, die einander lieben und miteinander leben sollen, befinden sich durch Missverständnisse in einem Konflikt, der die Wurzeln des Lebens zerstört und sich in undurchdringlichem Geheimnis vollzieht.“ (aus: Der Kampf zwischen Kind und Erwachsenen, 42. Kapitel, S.257)

Zur Materialentwicklung des Stückes: Der Autor bediente  sich aus zwei verschiedenen Quellen. Einerseits dem Einleitungstext von Norma Kreuzberger: Wer war Maria Montessori? (aus: Erziehung zur Persönlichkeit, 1. Auflage 2002, S. 5 ff) Dies ist die einzige theatralische Vorlage gewesen, aus denen die Dialoge entstanden sind.  Andererseits den Kopiervorlagen: Rund um Szenisches Spielen (Cornelsen, 1. Auflage 2007), aus denen die Grundlagen zur Theaterarbeit im Deutschunterricht in der Sekundarstufe 1 theaterpädagogisch genutzt wurden.